Akira – Alles Gute zu Deinem 12ten Geburtstag!

Bleib so wie Du bist, denn Dein Charakter und Charisma sind einzigartig, und Du bist ganz was besonderes!

(Das Foto ist zwar beim Guin-Geburtstag entstanden, aber wir werden heute abend sicher alle mit Dir wieder feiern!)

Happy Birthday meine Süsse – ich hab Dich ganz arg lieb!

Am Freitag den 21. 11. war Gerlinde Kaltenbrunner bei der Nepalhilfe in Lichtenegg zu Gast. Der Saal war restlos ausgefüllt, was auch zu erwarten war.

Gerlinde Kaltenbrunner (www.gerlinde-kaltenbrunner.at) hat schon elf der 8000er Gipfel ohne künstlichen Sauerstoff bestiegen, und ihr Multimedia – Vortrag „Leidenschaft Leben über 8000″ war dementsprechend packend! Sie nahm sich auch Zeit um viele Autogramme zu schreiben. Der Reinerlös kommt der Nepalhilfe zugute, und wird für den Schulneubau in Thulosiruwari verwendet. Mehr Infos unter www.nepalhilfe.at

Auf dem Weg hinunter hat es natürlich passend zum Thema zum Schneien angefangen -  und dies wurde dann auch standesgemäss gefeiert:

Am Sonntag war vom Schnee nicht mehr viel über, nur ein eiskalter Wind, aber den Hunden hat es trotzdem gefallen (glaube ich):

 

Britney: DAS verstehst Du unter SCHNEE? Kann doch nicht Dein ernst sein?

Folgen wir der Spur! Vielleicht gibt es mehr von diesem ominösen Schnee hinter dem Hügel?

Joy: Fehlanzeige, dort drüben sieht es noch grüner aus!

Diesen Sonntag war Höhenmetertraining angesagt! Startpunkt war die Liftstation in St. Corona (844m).

 

Danach ging es neben der Sommerrodelbahn die Schipiste hinauf (weil man da die meiste Sonne abbekommt, und Joy so herrlich über die breite Piste rumfegen konnte), alternierend auch auf Forstwegen bis zum Hannesen-Teich, wo man eine schöne Aussicht geniessen konnte.

Dann weiter aufwärts zur Almrausch-Hütte (kurze Trinkpause), und noch weiter auf der Schipiste bis zur Endstation des Liftes, wo eine Jause in der Sonne genossen wurde. Bis zum Kampstein-Gipfel (1465m)  waren es nicht mal mehr 15 min., aber als dann sehr viele Menschen mit scheinbar dem gleichen Ziel vorbeikamen und Joy etwas nervös wurde, wurde der Kampstein fürs nächstes Mal aufgehoben. Dafür war eine schöne Aussicht auf Rax und Schneeberg gegeben.

Der Weg hinunter ging sehr schnell und nicht sehr knieschonend über die Piste hinunter, diesmal an Orthof vorbei.

Fotos: http://picasaweb.google.at/mountaindogsaustria/StCorona

Die Inverswetterlage dauert an – also gilt es wieder hoch hinauf über die Nebelsuppe zu steigen…

Diesmal führte uns die Wanderlust auf den grossen Pfaff – einen sehr schön aufgebauten Gipfel in der Nähe, den ich bisher fast nur im tiefen Winter erlebt habe.

Parkplatz befindet sich am Feistritzsattel. Dann geht es über einen Forstweg hinauf (Wegweiser Pfaffensattel). Nach kurzer Zeit kommt man an einem Stein vorbei, auf dem auf einer Tafel das Gedicht „HERBST“ von F. v. Saar zu lesen ist – welches sehr gut zu dieser Jahreszeit und der umgebender Natur passt:

Der du die Wälder färbst,
sonniger, milder Herbst,
schöner als Rosenblühn
dünkt mir dein sanftes Glühn.

Nimmermehr Sturm und Drang
nimmermehr Sehnsuchtsklang,
leise nur atmest du
tiefer Erfüllung Ruh.

Aber vernehmbar auch,
Klaget ein scheuer Hauch,
Der durch die Blätter weht,
dass es zu Ende geht.

Der offizielle Wanderweg führt durch den Wald, aber wir haben eine Alternative über den Forstweg genommen – danach geht es über Kuhweiden und wieder bergab, bis man an den Gipfelaufstieg zum Grossen Pfaffen kommt. Dieser führt über Geröll und Felsen recht steil hinauf. Es gibt einige Schlüsselstellen, bei denen es empfehlenswert ist, wenn der Hund auch ohne Leine laufen gelassen werden kann, und über Trittsicherheit verfügt.

Nach dem Gipfel haben wir den Weg auf der Rückseite eingeschlagen, der um den Pfaff – Gipfel herumführt, mit wunderschönen Aussicht oben, und durch einen „Geister-Flechten-Wald“ tiefer unten. Dann ging es über den regulären Wanderweg nach Hause. Ein Minuspunkt waren die umgekippten Wegweiser und alter Stacheldrahtzaun, die mitten am Wanderweg ziemlich uneinsichtig lagen, sodaß Joy an die Leine musste, um sich nicht zu verletzen.

Fotos vom Pfaff: http://picasaweb.google.at/mountaindogsaustria/Pfaff

http://picasaweb.google.at/mountaindogsaustria/Rax

Wegen der Invers-Wetterlage, und weil der Oktober leider tourenmässig aus diversen Gründen bisher eher mager ausfiel, entschloss ich mich eine Tour auf die Rax zu wagen – trotz Sonntagstouristen.

Mit der Raxseilbahn gewannen wir in weniger als 10 Minuten über 1000 m Höhe, und stiegen über der Nebelwand hinaus. In der Raxseilbahn müss man für Hunde eine extra Fahrkarte lösen und es ist ein Beisskorb vorgeschrieben (die kann man aber dort auch ausborgen – das Personal ist sehr freundlich und entgegenkommend!).

Dann ging es von der Bergstation weiter auf dem Wanderweg Richtung Ottohaus. Der Weg erstreckt sich fast eben auf dem Plateau, und ist nicht zu verfehlen.

Vom Ottohaus haben wir die Route über den Seeweg zur Neuen Seehütte genommen.  Der Seeweg ist der schnellste und einfachste Weg, aber bietet wenig Aussicht, da er großteils zwischen Latschenkiefer-Feldern führt. Auf den gegenüberliegenden Hängen konnten man aber schon Schneefelder sehen, und auch auf den schattigen Plätzen waren neben unserem Weg ganz kleine Schneefelder!

Bei der Seehütte haben wir dann eine Rast eingelegt; bei einer guten Gemüsesuppe, einem Herbststrudel und Joy bekam Hundewurst und viel Wasser.

Der Rückweg führte auf der äußeren Kante, über den felsigeren Weg bis zum Preiner Wand Kreuz (1783 m), dann Richtung Jakobskogel, und dann weiter Richtung Raxalpen Berggasthof und der Seilbahnstation.

Fazit: eine eher „gemütliche“ und sehr schöne Wanderroute, nur lieber unter der Woche, sonst hat man nicht viele ungestörte Momente!

Am Samstag war „unser“ Fotograf mit auf dem Hundeplatz, und hat Britney bei der Unterordnung fleissig fotografiert. :)

Britney war, wie immer, sehr aufmerksam (das haben wir auch den Sommer über mit Clicker zusätzlich abgesichert und es funktioniert super!). 

Hier ein paar Schnappschüsse…

Fussgehen:

 

Ablegen:

Heranrufen:

Tischarbeit:

Auch wenn ein paar Meter daneben ein Wirbel ist, lässt Brit sich nicht sonderlich beeindrucken:

Absitzen:

A-Wand:

 

Und natürlich auch Artgenossen beschnuppern in der Pause – „der sieht zwar fast aus wie Keyla, aber den mag ich doch… „

Gestern fand wieder beim SVÖ – Neunkirchen ein Seminar statt: „CALMING SIGNALS und Stress bei Hunden“, vorgetragen von Sabine Neumann (www.traum-hund.com).

Ich hatte zwar schon die Möglichkeit vor etlichen Jahren ein Calming Signals-Kurs zu besuchen, konnte aber trotzdem gestern sehr viel Neues mitnehmen. Es waren sehr viele gute Ansätze dabei, untermalt mit anschaulichen Videos und Bildern, und sehr spannend vorgetragen, mitunter auch mit Beispielen von ihrer Arbeit mit Tierheim- und Problemhunden.

Aus dem Inhalt:

  • einzelne Signale mit Beispielen
  • Übersprungshandlungen
  • Eskalationstreppe
  • Stressfaktoren
  • Eustress und Distress
  • Ablauf der Stressreaktion
  • Symptome beim Stress
  • Stressauslöser
  • Was tun bei Stress? (Analyse, individuelles Stress-Program, „nose work“, Beispiele für Denkaufgaben – nach Nina Ottoson…)

Dabei konnte ich auch noch 3 interessante neue Bücher ergattern:

  • Dominanz – Tatsache oder fixe Idee? von Barry Eaton
  • Leinenaggression von Clarissa v. Reinhardt
  • Das Alpha-Syndrom von Anders Hallgren

Alle Infos die man braucht –  rund um die Rasse Siberian Husky: Zucht, Sport, Ernährung, Gesundheit und Tierschutz…

http://www.frankoniapower.de/huskywelpen.info/index.html

(Entwickelt von meiner Freundin Silvia, die auch ein Buch über den Siberian Husky geschrieben hat )

Kann ich beides nur wärmstens allen Interessierten empfehlen!

Und für Zubehör, Leckerlies und vieles mehr - http://www.shop.frankoniapower.de/

Heute konnte ich noch einen freien Tag ergattern, und angesichts des Wetters eine Tour mit Britney unternehmen. Geparkt haben wir in Losenheim (Puchberg), bei der Bergstation des Salamander-Sesselliftes. Da uns der Tag schon in der Früh mit sehr hohen Temperaturen bedacht hat, haben wir den schattigen Forstweg rechts vom Sessellift genommen, und nicht den direkten Weg über die Schipiste. Der Forstweg schlängelt sich gemütlich hinauf, und der Aufstieg zum Almreserlhaus dauert ca. 1 h. Unterwegs haben wir viele Kühe auf der Weide getroffen und einen Ziegenbock bei der Hütte, die haben Britney aber ziemlich kalt gelassen.

Bei der Hütte haben wir eine kurze Trinkpause eingelegt, und Britney hat ihre Leckerlies mit dem Hüttenhund schwesterlich geteilt – die Hündin hatte schon mal mit Joy Runden gedreht und schien sich an mich zu erinnern, oder die Leckerlies zu wittern. :)

Da es noch recht früh war, habe ich dann beschlossen den Fadensteig auszuprobieren, den ich noch nicht mit einem der Hunde gegangen bin, sondern nur solo und das bei Schneelage. Es waren auch ungewöhnlich viele Menschen für einen Wochentag unterwegs. Britney ging sehr bedächtig und diszipliniert, also haben wir uns immer höher gewagt. Unterwegs haben wir ein sehr nettes Pärchen und eine Familie getroffen, die alle den „braven schönen Husky“ bewundert und fotografiert hatten. :)   Als der Weg zunehmend sehr felsig und steil wurde, habe ich beschlossen umzudrehen, und bei einer kurzen Pause die wundervolle Aussicht zu geniessen.

Beim Abstieg sprachen mich dann einige Leute an, die mit dem steilen geröllbedeckten Weg zu kämpfen hatten, was wäre wenn der Hund mich hinunterziehen würde. „Das tut dieser Hund eben glücklicherweise nicht, sonst würde ich ihn nicht mitnehmen“ war meine Antwort. Auf dem Rückweg hatte ich dann viel Zeit zum Grübeln und bin zum Entschluss gekommen, daß es mir ein Bedürfnis ist ein paar Worte über diesen ganz besonderen Hund zu schreiben:

Britney Spears of Frankonia Power…  Vor allem nachdem sie noch disziplinierter den Abstieg gemeistert hatte, und intuitiv an den Schlüsselstellen stehen blieb und wartete bis ich zu ihr aufschloss, nicht einmal an der Leine anzog, sondern schaute, daß die Leine immer locker blieb, und das den ganzen Weg hinauf und hinunter!

Natürlich möchte ich hervorheben, daß jeder meiner Hunde für mich ein besonderer Hund ist. Aber ich würde nicht jeden von ihnen mit auf den Berg nehmen. Britney und Joy sind 2 Hündinnen wo die Chemie absolut stimmt, und auf die ich mich in jeder Situation verlassen kann. Deswegen macht es auch so viel Spaß!

Britney ist eine absolut intelligente und souveräne Hündin, die ruhig und abwartend ist. Sie ist sehr aufmerksam, auch wenn sie andere Hunde am Hundeplatz bedrängen, lässt sie sich nicht ablenken. Sie versteht sofort was man von ihr möchte und läuft schon nach ein paar Übungsstunden sehr gut in der Unterordnung. Abgesehen von dem „desire to please“ hat sie natürlich auch einen sehr gut ausgeprägten Arbeitswillen und ein „desire to go“ und ist fähig sowohl mein kleines Team, als auch große Teams (wie bei ihren Züchtern) im Lead anzuführen.

 

Und sie ist auch letzten Winter beim Frankoniapowerteam die WM in Schweden mitgelaufen (auf dem Foto die Hündin in dritter Reihe rechts mit dem roten Geschirr und der Zunge).

 

Und auch ihre Nachkommen aus dem Wurf mit Guiness treten in ihre Fußstapfen – wie z. B. Yelina in Frankreich:

Zu Hause ist Britney sehr brav und sehr ruhig, und hat noch nie etwas kaputt gemacht. Bei den Wanderungen lässt sie sich von Kindern streicheln und nicht mal aus der Ruhe bringen, wenn sie über sie drübersteigen. Natürlich muss es auch mal was nicht so tolles über sie zu erzählen geben, aber das einzige was mir einfällt ist, wenn sie einen Hund nicht mag, dann ist es ihr nicht auszureden. Aber wenn sie einen Hund mag und akzeptiert hat, dann kann der alles mit ihr machen. Und sie ist kein „Kuschelhund“ – wenn sie ihre Streicheleinheiten möchte, zeigt sie das viel subtiler als die anderen.

So, das war ein ziemlich langer Aufsatz… und deswegen kommen jetzt noch mehr Fotos: http://picasaweb.google.at/mountaindogsaustria/Schneeberg

In anderen Worten: die neuen Zwingeranlagen sind fast fertig!

Nachdem diesen Sommer die Sanierung der Mauer hinter dem Haus unbedingt notwendig war, hatten wir beschlossen Nägel mit Köpfen (im wahrsten Sinne) zu machen, und die zwei kleineren Zwinger umzuplanen. Dank Andy’s Ideen- und Planungsgeist, haben die Hunde jetzt noch mehr Fläche, und einen Ausblick auf die Wiese hinter dem Haus. Dazu noch eine große überdachte Terasse - wenn es mal regnen sollte, und großräumige Hütten – mit Fenster, großer Tür, oder nur Türklappe im Winter.

Ein großes Dank auch an die Nachbarn und Bekannte, die uns geholfen haben, sei es mit dem Bagger, bei der Mauerplanung oder bei der Planung der Holzarbeiten, beim Streichen und beim Dachdecken!

Hier schon ein kleiner Einblick!

Hinteransicht:

 

Vorderansicht:

Während Guiness noch die Arbeitshandschuhe bewacht…

… sind Nitro und Keyla schon eingezogen :)

 

Und Joy war auch schon da, hat alles erkundet und für gut und bequem erklärt :)

 

 

Ein „making of“ kommt demnächst!