You are currently browsing the monthly archive for November 2008.
Am Freitag den 21. 11. war Gerlinde Kaltenbrunner bei der Nepalhilfe in Lichtenegg zu Gast. Der Saal war restlos ausgefüllt, was auch zu erwarten war.
Gerlinde Kaltenbrunner (www.gerlinde-kaltenbrunner.at) hat schon elf der 8000er Gipfel ohne künstlichen Sauerstoff bestiegen, und ihr Multimedia – Vortrag „Leidenschaft Leben über 8000″ war dementsprechend packend! Sie nahm sich auch Zeit um viele Autogramme zu schreiben. Der Reinerlös kommt der Nepalhilfe zugute, und wird für den Schulneubau in Thulosiruwari verwendet. Mehr Infos unter www.nepalhilfe.at
Auf dem Weg hinunter hat es natürlich passend zum Thema zum Schneien angefangen - und dies wurde dann auch standesgemäss gefeiert:
Am Sonntag war vom Schnee nicht mehr viel über, nur ein eiskalter Wind, aber den Hunden hat es trotzdem gefallen (glaube ich):
Britney: DAS verstehst Du unter SCHNEE? Kann doch nicht Dein ernst sein?

Folgen wir der Spur! Vielleicht gibt es mehr von diesem ominösen Schnee hinter dem Hügel?
Joy: Fehlanzeige, dort drüben sieht es noch grüner aus!
Diesen Sonntag war Höhenmetertraining angesagt! Startpunkt war die Liftstation in St. Corona (844m).
Danach ging es neben der Sommerrodelbahn die Schipiste hinauf (weil man da die meiste Sonne abbekommt, und Joy so herrlich über die breite Piste rumfegen konnte), alternierend auch auf Forstwegen bis zum Hannesen-Teich, wo man eine schöne Aussicht geniessen konnte.
Dann weiter aufwärts zur Almrausch-Hütte (kurze Trinkpause), und noch weiter auf der Schipiste bis zur Endstation des Liftes, wo eine Jause in der Sonne genossen wurde. Bis zum Kampstein-Gipfel (1465m) waren es nicht mal mehr 15 min., aber als dann sehr viele Menschen mit scheinbar dem gleichen Ziel vorbeikamen und Joy etwas nervös wurde, wurde der Kampstein fürs nächstes Mal aufgehoben. Dafür war eine schöne Aussicht auf Rax und Schneeberg gegeben.
Der Weg hinunter ging sehr schnell und nicht sehr knieschonend über die Piste hinunter, diesmal an Orthof vorbei.
Fotos: http://picasaweb.google.at/mountaindogsaustria/StCorona
Die Inverswetterlage dauert an – also gilt es wieder hoch hinauf über die Nebelsuppe zu steigen…
Diesmal führte uns die Wanderlust auf den grossen Pfaff – einen sehr schön aufgebauten Gipfel in der Nähe, den ich bisher fast nur im tiefen Winter erlebt habe.
Parkplatz befindet sich am Feistritzsattel. Dann geht es über einen Forstweg hinauf (Wegweiser Pfaffensattel). Nach kurzer Zeit kommt man an einem Stein vorbei, auf dem auf einer Tafel das Gedicht „HERBST“ von F. v. Saar zu lesen ist – welches sehr gut zu dieser Jahreszeit und der umgebender Natur passt:
Der du die Wälder färbst,
sonniger, milder Herbst,
schöner als Rosenblühn
dünkt mir dein sanftes Glühn.
Nimmermehr Sturm und Drang
nimmermehr Sehnsuchtsklang,
leise nur atmest du
tiefer Erfüllung Ruh.
Aber vernehmbar auch,
Klaget ein scheuer Hauch,
Der durch die Blätter weht,
dass es zu Ende geht.
Der offizielle Wanderweg führt durch den Wald, aber wir haben eine Alternative über den Forstweg genommen – danach geht es über Kuhweiden und wieder bergab, bis man an den Gipfelaufstieg zum Grossen Pfaffen kommt. Dieser führt über Geröll und Felsen recht steil hinauf. Es gibt einige Schlüsselstellen, bei denen es empfehlenswert ist, wenn der Hund auch ohne Leine laufen gelassen werden kann, und über Trittsicherheit verfügt.
Nach dem Gipfel haben wir den Weg auf der Rückseite eingeschlagen, der um den Pfaff – Gipfel herumführt, mit wunderschönen Aussicht oben, und durch einen „Geister-Flechten-Wald“ tiefer unten. Dann ging es über den regulären Wanderweg nach Hause. Ein Minuspunkt waren die umgekippten Wegweiser und alter Stacheldrahtzaun, die mitten am Wanderweg ziemlich uneinsichtig lagen, sodaß Joy an die Leine musste, um sich nicht zu verletzen.
Fotos vom Pfaff: http://picasaweb.google.at/mountaindogsaustria/Pfaff
