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Wegen der Invers-Wetterlage, und weil der Oktober leider tourenmässig aus diversen Gründen bisher eher mager ausfiel, entschloss ich mich eine Tour auf die Rax zu wagen – trotz Sonntagstouristen.

Mit der Raxseilbahn gewannen wir in weniger als 10 Minuten über 1000 m Höhe, und stiegen über der Nebelwand hinaus. In der Raxseilbahn müss man für Hunde eine extra Fahrkarte lösen und es ist ein Beisskorb vorgeschrieben (die kann man aber dort auch ausborgen – das Personal ist sehr freundlich und entgegenkommend!).

Dann ging es von der Bergstation weiter auf dem Wanderweg Richtung Ottohaus. Der Weg erstreckt sich fast eben auf dem Plateau, und ist nicht zu verfehlen.

Vom Ottohaus haben wir die Route über den Seeweg zur Neuen Seehütte genommen.  Der Seeweg ist der schnellste und einfachste Weg, aber bietet wenig Aussicht, da er großteils zwischen Latschenkiefer-Feldern führt. Auf den gegenüberliegenden Hängen konnten man aber schon Schneefelder sehen, und auch auf den schattigen Plätzen waren neben unserem Weg ganz kleine Schneefelder!

Bei der Seehütte haben wir dann eine Rast eingelegt; bei einer guten Gemüsesuppe, einem Herbststrudel und Joy bekam Hundewurst und viel Wasser.

Der Rückweg führte auf der äußeren Kante, über den felsigeren Weg bis zum Preiner Wand Kreuz (1783 m), dann Richtung Jakobskogel, und dann weiter Richtung Raxalpen Berggasthof und der Seilbahnstation.

Fazit: eine eher „gemütliche“ und sehr schöne Wanderroute, nur lieber unter der Woche, sonst hat man nicht viele ungestörte Momente!