Für das WE war Katastrophenwetter angesagt, also galt es den Samstagvormittag zu nützen. Daher sollte es eine Tour sein, die zeitlich gut abschätzbar ist, und Startpunkt war um 8h morgens. :D

(Leider war das Packtaschen-Experiment zum Scheitern verurteilt, also musste ich das Hundewasser und die Leckerlies wieder selbst tragen – aber wer wird bei diesem Habtmitleidmitmirblick nicht weich?)

Zufahrt erfolgte über Mönichkirchen, daran vorbei bis zur Ausfahrt Tränktörl/Glashütte. Danach geht eine asphaltierte Straße direkt bis zum Parkplatz (1055m).

Vom Parkplatz aus führt ein kleiner Trippelweg richtung Vorauer Schwaig (schöner), oder etwas tiefer die Straße entlang ein breiterer Weg. Wenn man dem kleinen Trippelweg folgt, muß man den Bach überqueren, was einem einen kleinen Adrenalinstoß und nasse Füsse infolge von rutschigen Steinen bescheren kann – bei so einem heißen Tag kein Problem. Und für den Hund ein Spaß!

Diese Wanderwege zur Vorauer Schwaig sind nicht allzu offensichtlich und sehr sporadisch beschildert (dafür trifft man nicht sehr viele Menschen! ;) ), und man muß sehr aufpassen sich nicht von dem sehr breiten Forstweg verführen zu lassen, sondern immer den steileren Weg durch den Wald zu wählen. Es ist auch nicht immer die Vor. Schwaig beschildert, sondern teilweise nur der Hochwechsel. Dafür ist der Anstieg sehr homogen und dadurch sehr angenehm zu gehen. Nach ca. 1,5 h ist man dann bei der Hütte angelangt, die auf 1511m liegt. Wenn man den Niederwechselgipfel mitnehmen will, geht man von der Hütte noch ca. 20 – 30 minuten, etwas steiler als zuvor, über eine Kuhwiese.

Der Tag hat sehr heiß und drückend angefangen, daher war es auf dem Gipfel (1670m) mit leichtem Wind sehr angenehm, und man konnte auf den Steinen sehr bequem sitzen, und die Natur beobachten – unter anderem Bienen im Liebesrausch. ;)

Auf dem Rückweg vom Gipfel in die Hütte hatten wir schon wieder einen kleinen Adrenalinstoss, als wir beim Abstieg genau in dem Weg von einem schwarzen Bullen waren, der zu seiner restlichen Herde wollte. Sogar Joy war mucksmäuschenstill und ging sehr zügig weiter ohne sich umzusehen.

In der Hütte konnten wir bei einem guten Hauskäsebrot entspannen und Joy bekam einen Napf voll vom frischen Quellwasser.

Der Abstieg erfolgte auf einem Alternativweg, der nur durch Steinmännchen markiert war, und direkt nach unten durch einen „Geisterwald“ führte.

Fotos sind endlich da – http://picasaweb.google.at/mountaindogsaustria/VorauerSchwaig